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PENTHAUS 356

Durch die Verbindung der expressiven Tanz- und Körperarbeit  Fine Kwiatkowskis, der breit gefächerten Klangschöpfungen Wolfgang  Schliemanns und der performerischen, lichtbildnerischen Arbeit Michael Vorfelds entsteht ein Produkt, das gleichermaßen als Installation und Performance erlebt werden kann. Jeder Moment ist dabei flüchtig und unwiederholbar. Die in der freien Improvisation sehr erfahrene Gruppe, bildet in “Penthaus“ ein rhizomatisches Geflecht der Bezugsebenen: Raum, Zeit, Licht, Klang und Bewegung.

(aus dem Programm zum Internationalen Klangkunstfestival "OPENING11" in Trier)

1994 wurde das Konzept für PENTHAUS 356 in der Reihe Passiert im KünstlerHaus am Deich in Bremen entwickelt. 1995 erhielt das Ensemble für diese Arbeit den Internationalen Performancepreis in Konstanz.


Presse:
Fine Kwiatkowski...stellt...vielschichtige Bezüge zwischen Raum, Zeit, Licht, Klang und Bewegung her. Dazu hat Perkussionist Wolfgang Schliemann Trommeln, Klangschalen und Becken im Raum verteilt, Lichtbildner Michael Vorfeld hat Lampen, Diaprojektoren und Leuchtkästen installiert. Die Bühne liegt im Dunkeln, Tropfen fallen auf hoch tönende Trommeln, entspinnen ein leises Rhythmusgeflecht. Ein Leuchtbildschirm zählt die Zeit, eine kahlköpfige Frau erscheint schemenhaft im farbigen Licht eines Projektors. Zu percussiven Klängen nimmt die Tänzerin sich Raum, mal in fließender Körperform, mal in wahnsinnsgleichen, wiederholten Bewegungen, mal in überdreht dramatisiertem, armruderndem Höchsttempo. Mut zur Häßlichkeit steckt auch darin. Drei Egoisten sind da am Werk, die sich gegenseitig wenig illustrativ bedienen. Sie erforschen ihr Material so, daß auch der Nicht-Klang, die Dunkelheit, die Nicht-Bewegung und das Schattenspiel wahrgenommen werden... (Suse Haase, Südkurier 13.11.95)

Es folgten, bis heute, weitere Auftritte in Deutschland und Frankreich .

 

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RHIZOM TanzPerformanceTheater Fine Kwiatkowski